Aktienmärkte global🌦️April 2026

Werbung

Aktienmärkte global🌦️April 2026

Hormus-Blockade: Märkte robust

Marktüberblick

Aktuell 
(04/2026)
  1M   (03/2026)
YTD
(04/2026)  
1Y  (04/2025)
3Y   (04/2023)
ATX®  5.866,33   13,47 % 10,14 % 🟢   49,80 %  79,82 %
DAX®24.417,80   9,68 % -0,30 % 🔻   15,15 %  53,62 %
EURO STOXX 50®  5.982,63   9,12 %  3,22 % 🟢   21,22 %  36,17 %
S&P 500®  7.109,14   9,26 %  3,09 % 🟢   34,57 %  71,12 %

MSCI® World Top ESG Select 4.5% Decrement

  2.688,46   8,55 %  4,55 % 🟢   19,73 %  28,94 %

MSCI® Europe Top ESG Select 4.5% Decrement

  2.034,39   9,19 %  2,78 % 🟢   8,22 %   7,95 %

MSCI® North America Top ESG Select 4.5% Decrement

  3.388,04  9,72 %      5,05 🟢   21,45 %  31,78 %

MSCI® Emerging Markets Top ESG Select 5% Decrement

  1.280,61  7,68 % 11,80 % 🟢   37,46 %  36,08 %

MSCI® World Climate Change Top ESG Select 4.5% Decr.

  1.721,71  9,55 %  0,05 % 🟢 13,22 %  31,19 %

DAX® 50 ESG (PR) EUR

  2.255,29   10,60 % 0,56 % 🟢  13,64 %  37,64 %
VStoxx®      22,56 -28,90 %53,32 % 🟢 -13,82 %  33,23%
VIX®      18,87 -29,84 %31,68 % 🟢 -36,36 %  14,64 %
EUR/USD Wechselkurs       1,18  1,32 %  0,34 % 🟢    3,72 %  7,60 %
GoldpreisUSD4.820,66   8,79 %11,09 % 🟢   44,90 %141,65 %
ÖlpreisUSD 95,48-15,06 % 54,20% 🟢  40,49 %  14,87 %

­­­­
Bitte beachten Sie, dass die Wertentwicklung der Vergangenheit keine verlässlichen Rückschlüsse auf die zukünftige Wertentwicklung zulässt.

1 Year to date (YTD): seit Jahresbeginn
Quelle: Bloomberg; Stand: 20.04.2026, 18:00 Uhr

Kommentar von Raiffeisen Research:

Aktienindizes erholen sich, doch Inflation und Energiepreise bleiben Risiko für Wirtschaft und Börsen. US-Banken eröffnen Berichtssaison mit starken Quartalszahlen.

Die Blockade der Straße von Hormus – egal ob seitens des Iran oder der USA – ist medial omnipräsent und formal entscheidend für Inflation, Konjunktur und Aktienmärkte. Wenn man sich die Entwicklung der Aktienindizes, fallen einem zwar bei der Öffnung/Schließung der Seefahrtsstraße kurzfristig entsprechende Kursbewegungen auf, über längere Zeiträume scheint die Bedeutung dieses wichtigen Einflussfaktors jedoch beschränkt zu sein. 

ATX®, S&P 500 und NASDAQ-100® notieren per 20. April bereits höher als vor Beginn des Iran-Kriegs. So weit sind DAX®, Euro STOXX 50® und MSCI Emerging Markets zwar (noch) nicht, aber selbst diese zeigen sich (deutlich) fester als noch zu Jahresbeginn. Also alles kein Thema, was sich da gerade abspielt im Nahen Osten? Nicht ganz, denn in Sachen Inflation und Wachstum werden wir das auch und gerade in Europa zu spüren bekommen bzw. spüren es ohnehin schon. Aber so lang diese Auswirkungen weitaus weniger dramatisch erscheinen als nach dem russischen Angriff auf die Ukraine und eine Rezession insbesondere in den USA sowie ein signifikanter Rückgang der Gewinnwachstumserwartungen nicht befürchtet werden, entwickeln sich die Börsen offensichtlich weiter so, als wäre nicht viel geschehen. Auffällig ist zudem, dass die seit Ende März gegebene Erholungsrally zunehmend an Breite gewinnt. 

Nachdem zunächst vor allem der Energiesektor vom Anstieg der Energiepreise profitieren konnte, notieren inzwischen weltweit auch die Sektoren IT und Kommunikation seit Kriegsbeginn wieder deutlich im Plus. Auch zyklischer Konsum und Finanzwerte haben sich spürbar erholt und ihre zwischenzeitlichen Verluste weitgehend aufgeholt. Besonders der Bankensektor erhielt Rückenwind durch starke Quartalszahlen. Mitte April begann die Berichtssaison für das erste Quartal, die traditionell von den großen US-Banken eröffnet wird. Bereits Zahlen vorgelegt haben unter anderem JPMorgan, Citigroup, Goldman Sachs, Bank of America, Wells Fargo, PNC und Morgan Stanley – mit durchaus überzeugenden Ergebnissen. Sämtliche Institute erzielten beim Gewinn je Aktie ein Wachstum, das über den Markterwartungen lag. Im Durchschnitt stieg der Gewinn pro Aktie gegenüber dem Vorjahr um rund 29 % an und übertraf die Konsensschätzungen um etwa 8 %. 

Fast noch aufschlussreicher als die Zahlen selbst waren jedoch die Aussagen zum makroökonomischen Umfeld. Bislang zeichnet der Bankensektor eher das Bild einer robusten US-Konjunktur als das einer unmittelbar bevorstehenden scharfen Abschwächung. Mehrere Institute beschrieben das Konsumentenumfeld als widerstandsfähig: Bei Bank of America legten die Debit- und Kreditkartenausgaben um 7 % zu, JPMorgan verwies auf anhaltend solide Konsumausgaben und verschiedene Häuser hoben die weiterhin stabile Kreditqualität hervor. Gleichzeitig warnten die Managementteams vor zu viel Optimismus. Höhere Energiepreise, geopolitische Risiken und mögliche Zweitrundeneffekte auf Inflation, Konsum und Transaktionsaktivität könnten im weiteren Jahresverlauf noch stärker ins Gewicht fallen.

Für die weitere Entwicklung an den Aktienmärkten bleibt dennoch die Straße von Hormus ein zentraler Faktor. Was Realwirtschaft und Kapitalmärkte tatsächlich benötigen, ist eine dauerhafte Öffnung der Schifffahrtsroute und in der Folge eine allmähliche Entspannung bei den Energiepreisen. Ein Abkommen zwischen den Kriegsparteien könnte diesen Weg grundsätzlich ebnen. Bislang speist sich die Erholungsrally vor allem aus verbalen Signalen von Donald Trump. Dass dies als Grundlage jedoch riskant ist, sollten zahlreiche Beispiele aus der Vergangenheit belegen. Hinzu kommt, dass Teile der Energieinfrastruktur bereits beschädigt wurden. Selbst im Fall einer Entspannung ist daher mit einem längeren Produktionshochlauf zu rechnen, was zumindest noch im Gesamtjahr 2026 für erhöhten Preisdruck am Energiemarkt sprechen dürfte - wenngleich hier aber erwähnt werden muss, dass wir von den exorbitant hohen Energiepreisspitzen zu Beginn des Ukrainekrieges noch weit entfernt sind.

Dennoch haben die globalen Aktienmärkte bereits viel positives Momentum vorweggenommen. Das Umfeld bleibt damit fragil. In dieser Gemengelage belassen die Analysten von Raiffeisen Research die Empfehlungen für die von ihnen analysierten Aktienindizes vorerst auf HALTEN.

⚠️ Emittentenrisiko / Gläubigerbeteiligung

Zertifikate sind nicht vom Einlagensicherungssystem gedeckt. Es besteht das Risiko, dass Raiffeisen Bank International AG nicht in der Lage ist, ihrer Zahlungsverpflichtung, aufgrund von Zahlungsunfähigkeit (Emittentenrisiko) oder etwaiger behördlicher Anordnungen („Bail-in“), nachzukommen. In diesen Fällen kann es zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen - weitere Infos ➨

Eine Veranlagung in Wertpapiere ist mit Chancen und Risiken verbunden.



 ← zur Übersicht Monatsmagazin

 

Kontakt 💬 Wir sind Ihre Ansprechpartner:innen

Einfach erreichbar und bei Fragen persönlich zur Stelle. Das sind wir bei Raiffeisen Zertifikate, denn wir legen großen Wert darauf, für Sie da zu sein, wenn Sie uns brauchen.

📰 Zertifikate in Zeichnung

 

 

Rechtshinweise
Hierbei handelt es sich um Werbung. Diese unverbindliche Information stellt weder eine Beratung, Empfehlung noch Aufforderung zum Abschluss einer Transaktion dar. Die Darstellung ist allgemeiner Natur, berücksichtigt nicht die persönlichen Verhältnisse potenzieller Anleger und kann daher eine individuelle anleger- und anlagegerechte Beratung und Risikoaufklärung nicht ersetzen. Diese Werbung wurde nicht unter Einhaltung der Rechtsvorschriften zur Förderung der Unabhängigkeit von Finanzanalysen erstellt und unterliegt nicht dem Verbot des Handels im Anschluss an die Verbreitung von Finanzanalysen. Ein dem Kapitalmarktgesetz entsprechender und von der zuständigen Behörde (FMA) gebilligter Basisprospekt (samt allfälliger Nachträge) ist auf der Website der Raiffeisen Bank International AG raiffeisenzertifikate.at/zertifikateprospekt abrufbar. Die Billigung des Basisprospekts durch die zuständigen Behörden ist nicht als Befürwortung der hier beschriebenen Finanzinstrumente seitens der zuständigen Behörden zu verstehen. Wir empfehlen vor einer Anlageentscheidung den Prospekt zu lesen. Wichtige Zusatzinformationen über die beschriebenen Produkte (insbesondere deren Chancen und Risiken) sind der Website der Raiffeisen Bank International AG unter raiffeisenzertifikate.at zu entnehmen; insbesondere der gebilligte Basisprospekt (samt allfälliger Nachträge) unter raiffeisenzertifikate.at/zertifikateprospekt, sowie unter „Kundeninformationen und Regulatorisches“ auf raiffeisenzertifikate.at/kundeninformation. Aufsichtsbehörden: Österreichische Finanzmarktaufsicht (FMA), Europäische Zentralbank (EZB). Impressum gemäß österreichischem Mediengesetz: Medieninhaber und Hersteller ist die Raiffeisen Bank International AG | Member of RBI Group, Am Stadtpark 9, 1030 Wien/Österreich.